August 2019  |  Konzerte in Bayern

Konzertreise Bayern

 

Gioachino Rossini - Stabat Mater

für Soli, Chor und Orchester

 

Memmingen  -  Konzert am 03.08.2019
St. Ottilien  -  Konzert am 04.08.2019

 

Ottobeuren - Probenort

 

Konzertprojekt vom 30.07.-04.08.2019

Konzerte - Aufführungen

 

03.08.19 - 15:00 Uhr

Memmingen
Kirche Marä Himmelfahrt
 

04.08.19 - 15:30 Uhr

St. Ottilien
Erzabtei

Solisten

 

Katrin Küßwetter  |  Sopran

Katarina Andersson  |  Mezzosopran

Giacomo Lee  |  Tenor

Tobias Germeshausen  |  Bariton

Schirmherrschaft

 

Staatsmnister

Dr. Florian Herrmann, MdL

Leiter der Bayerischen Staatskanzlei

Benefizprojekte dieser Konzerte

 

Kindertagesstätten St. Nikolaus und Sonnenschein

der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Memmingen

 

 

>>  Spendenertrag:  835 €  <<

 

Aktion PiT – Togohilfe e.V.

Projekt: Santé pour tous - Gesundheit für alle in Togo

 

 

 

>>  Spendenertrag:  2.373 €  <<
dank weiterer Zuschüsse >> rd. 10.000 €

 

Werk | Stabat Mater

 

Nach seiner letzten Oper Wilhelm Tell (1829) beendete Rossini seine Laufbahn als Opernkomponist und wandte sich der Kirchenmusik zu. Aus dieser Zeit stammen die beiden bedeutenden Werke Petite Messe solenelle und dieses Stabat Mater. Der Auftrag für das „Stabat Mater“ kam 1832 von dem Madrider Erzdiakon D.M.F. Varela. Rossini sagte zu, komponierte aber nur 6 Sätze und überließ die Komposition der restlichen Sätze seinem Kollegen Giuseppe Tadolini. So wurde das Werk am Karfreitag 1833 in Madrid uraufgeführt. Nach dem Tod des Auftraggebers Varela geriet das Autograph in die Hände des Verlegers Aulagnier. Um einer künstlerischen und geschäftlichen Benachteiligung vorzubeugen, ersetzte Rossini die von Tadolini geschriebenen Sätze durch eigene Musik. In dieser komplettierten Form erklang das Werk am 7. Januar 1842 im Théâtre des Italiens von Paris. Kirchen- und Bühnenmusik waren in der geistlichen italienischen Musik des 19. Jahrhunderts so gut wie untrennbar; gerade wegen dieser Eigenschaft wurde die Gattung so oft als „Schädigung des Ortes und der Feier“ kritisiert. Dass die romantischen italienischen Kirchenkompositionen nicht so sehr die musikalische Ausdeutung der theologischen Aussage des Textes bevorzugten, sondern „eine gewisse innere Überschwenglichkeit, die weder angetauft noch anstudiert werden kann“ (so Heinrich Heine über Rossinis „Stabat Mater“), hat einen eigenen ästhetischen Wert, der sowohl die Wirkung einer mitreißenden Musik als auch die Wirkung des frommen Inhalts berücksichtigt. Mit welcher Sorgfalt Rossini bei diesem Werk vorging, zeigt sich nicht nur darin, dass er keinerlei Material aus früheren Werken verwendete,
sondern auch darin, dass er hier eine stilistische Summierung“ anstrebte – das „Stabat Mater“ enthält sowohl opernhafte als auch kirchenmusikalische Züge: schwungvolle Melodik und vorantreibende Rhythmik stehen neben kontrapunktischen, im alten Stil komponierten Abschnitten wie gleich bei den beiden ersten Sätzen.

 

Komponist | G. Rossini

 

Gioachino Rossini trug mit seinen zahlreichen Werken zur Erneuerung des italienischen Musiktheaters und zur Bereicherung der europäischen Musikkultur des 19. Jahrhunderts bei. Sein dynamischer Stil, die rhythmischen
Inspirationen ließen ein neues Theater entstehen, das nun
nicht mehr nur die Bildungseliten, sondern auch die Massen des einfachen Volkes ansprach. Rossini gehört zu den bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto und schuf mit den Opern Der Barbier von Sevilla und La Centerentola (Aschenputtel) weltweit bekannte und beliebte Stücke des Opernrepertoires.

 

Wir danken herzlich

 

Dr. Florian Herrmann
für die Übernahme der Schirmherrschaft dieses Projektes.


der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Memmingen
für die offene Gastfreundschaft und Begleitung.


den Organisten Maximilian Pöllner und Reinhard Schmölzing
für die organisatorische Unterstützung in Memmingen.

 

Bruder Odilo und der Erzabtei St. Ottilien
für die große Gastfreundschaft und die Begleitung.


Dr. Josef Wenleder und Dr. Gerd Sauermann
für die Organisation des Benefizkonzertes in Memmingen.


sowie ALLEN, die zum Gelingen dieser Benefizkonzerte beigetragen haben!

Presse und Kommentare

 

Margret Kopp, Vorsitzende der Aktion PiT-Togohilfe  (derzeit in Togo), schrieb uns Ihren Dank:
"Das Echo über den wunderbaren Konzertnachmittag in St. Ottilien ist bis zu mir nach Togo gelangt. Nochmals vielen herzlichen Dank für dieses großeartige Engagement. Unsere togoischen Ärzteteams haben in der zurückliegenden Woche ebenfalls Höchstleistung vollbracht. In nur 5 Tagen wurden insgesamt 3.569 Patienten kostenlos untersucht und behandelt und 256 kostenlose Operationen durchgeführt. Das Spendenaufkommen Ihres Konzertes wird uns helfen, weitere solche Ärzteeinsätze zum Wohle der bedürftigen Landbevölkerung durchzuführen. [...] Ich freue mich riesig [über das großartige Spendenergebnis], denn in der Tat kommt dadurch in Togo der vierfache Betrag an. Soeben sind unserem Konto 2.372,72 € gut geschrieben worden, also können wir in Togo 9.490,88 € einsetzen."

 

Konzertkritik in der Memminger Zeitung (Horst Hacker)
"Nach dem mit jubelndem Schluss endenden Finalsatz [...] belohnte das dankbare Publikum die Musiker mit langem Applaus." - Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung wurde uns diese Konzertkritik für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Artikel_Memminger_Zeitung_SÄCO-Konzert-0[...]
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Probenort Ottobeuren

 

An diesem Ort fühlten wir uns sehr willkommen und inspiriert für die Proben von Rossinis Stabat Mater. Auch die freien Zeiten waren in jeder Hinsicht ein Genuss.

Akustikprobe Memmingen

 

Die Akustikprobe in der Memminger Kirche Maria Himmelfahrt zeigte uns schon, dass es ein wunderbares Konzerterlebnis werden wird.

Konzertreise Norddeutschland

Bach | h-Moll Messe

28. Oktober - 3. November 2019

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